Februar 17, 2024

Symptomsprache des Körpers

Symptomsprache des Körpers – Erkennen und Verstehen

Der einschießende Schmerz, wenn man die heiße Herdplatte berührt. Die Magenschmerzen vor der mündlichen Prüfung. Oder das permanente Pochen eines entzündeten Körperbereichs. Durch ein breit gefächertes Spektrum von Symptomen schafft es unser Körper, uns mitzuteilen, dass etwas nicht passt. Das kann ein organisches Problem sein, aber auch ein Hinweis, dass wir ein seelisches Problem oder Stress haben.

Die Fähigkeit, solche Probleme mitzuteilen, bezeichnet man auch als die Symptomsprache des Körpers. Dieser Beitrag erläutert, wie bedeutsam es ist, dass wir die Symptome des Körpers richtig erkennen und deuten.

Der wichtigste Grund: weil Krankheiten ein Spiegel unserer Seele sind.

Psychosomatische Zusammenhänge entdecken

Der Begriff der Psychosomatik kennzeichnet es besonders gut, dass zwischen Körper, Geist und Seele Zusammenhänge beziehungsweise Wechselwirkungen bestehen.

Das unterstreicht auch die alte Tradition von Redensarten:

  • “etwas ist mir auf den Magen geschlagen”
  • “ich habe mir das zu Herzen genommen”
  • “das bereitet mir Kopfschmerzen”

Ein Klassiker solcher Sprüche ist aber auch das berühmte Bauchgefühl. Diese Beispiele demonstrieren, dass zahlreiche Beschwerden, die wir haben, aufgrund derer wir vielleicht auch den Arzt aufsuchen, nicht organisch verursacht sind.

Um es plakativ auszudrücken: Nicht selten sind solche Probleme “hausgemacht”, entstehen also durch auslösende Faktoren aus dem Job, aus der Beziehung oder dem Alltag. Und genau deshalb sind dann die jeweiligen Arztbesuche auch unbefriedigend. Denn oft sind keine Befunde feststellbar. Oder Tabletten & Co. kaschieren ein Symptom, das eigentlich ein Alarmsignal darstellen sollte.

Symptomsprache des Körpers verstehen und Probleme erkennen

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Die Symptomsprache des Körpers beherrschen – lernen Sie mehr dazu

Was die Symptomsprache des Körpers so bedeutend macht

Durch die Hektik des modernen Alltags merken wir nicht, wenn wir uns allzu sehr belasten. Stress stellt keinen unangenehmen Zustand dar, sondern gilt als normal. Täglich sind wir Tausenden von Reizen ausgesetzt. Klingelnde Telefone. Ein proppenvoller Mailbox-Eingang. Dutzende von Social Media Nachrichten.

Und ein hohes Belastungsniveau durch den Job, neben dem auch Partnerschaften und Kinder einen Anteil erhalten sollen. Kranksein, das kann sich heute kaum ein Mensch leisten. Wir respektieren die Ruhezeiten nicht, die wir eigentlich benötigen. Stattdessen absolvieren wir auch noch ein umfassendes Freizeitprogramm zwischen Fitnessstudio, Kurztrip und Ehrenamt. Und unsere Gesundheit? Tatsächlich sind es erst die Symptome, die uns veranlassen, innezuhalten.

Krankheiten – nicht von ungefähr

Wenn wir durch äußere Umstände verursachte Symptome ignorieren, missachten wir unsere eigenen Warnsignale, die eigentlich dem Zweck dienen, uns Schutz, Gesundheit und Wohlbefinden zu schenken. Wenn also die neue Partnerschaft dem Bauch nicht Schmetterlinge, sondern Schmerzen bereiten, macht es wenig Sinn, Magentabletten einzunehmen oder die Ernährung umzustellen.

Wenn der Topjob zwar ein hohes Einkommen, aber eben auch Herzrasen und Schlaflosigkeit mitbringt, sind es nicht das EKG und der Herzkatheter, die die Lösung entdecken, sondern ein ehrliches Abwägen, ob unsere Balance zwischen Arbeit und Erholung noch passt.

Das Diktat der Belastung

Die heutige Gesellschaft verlangt Höchstleistungen. Auszeiten sind ein Zeichen von Schwächen. Deshalb sind es die körperlichen Signale, die uns zeigen, dass wir uns selbst mehr Achtsamkeit schenken sollten.

Solche Wellness-Phasen sind von hoher Bedeutung. Besonders dann, wenn wir bereits eindeutige Signale erhalten, dass wir kürzertreten oder etwas Belastendes ändern sollten.

Beispiele solcher Auszeiten sind:

  • der Spaziergang durch den Wald

  • das entspannende Bad

  • der Pärchenabend ohne Kinder

  • das Lesen eines Buches

  • das Üben von Yoga als ganzheitliche Methode

  • ein Tag oder ein Urlaub ohne Handy

  • Sport ohne Leistungsgedanke

Das richtige Mindset entwickeln

Natürlich müssen wir die Symptomsprache richtig deuten und unsere Beschwerden nach den eigentlichen Ursachen hinterfragen. Aber das zu praktizieren, erfordert ein gewisses Mindset. Nein, sagen. Abgrenzen. Prioritäten setzen. Und – natürlich – zuzulassen, dass uns die Symptome Botschaften senden, wenn wir nicht genügend dafür sorgen, dass es uns gutgeht.

Diese Dinge sollten wir lernen. Keinesfalls sollten solche Botschaften medikamentös unterdrückt werden, um den Schein des Wohlbefindens beziehungsweise die eigene Leistungsfähigkeit vorzugaukeln. Denn dann verpufft der Zweck der Symptome, die uns die tatsächlichen Ursachen unserer Beschwerden aufzeigen.

Symptome zu erkennen ist nicht immer einfach. Wir von CKH bieten Ihnen einige Möglichkeiten um diese zu erkennen und zu deuten. Schauen Sie sich auf unserer Homepage genauer um.

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